Institut für Fort-und Weiterbildung

 

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Infoabend zu Kurs 21258 "Trauerbegleitung Ausbildung für Ehrenamtliche 2021/2022"

Infoabend zu Kurs 21258 "Trauerbegleitung - Ausbildung für Ehrenamtliche 2021/2022"

Bitte melden Sie sich hier über unsere Homepage zu der Infoveranstaltung zum oben genannten Kurs an.

Den Link für die Veranstaltung selbst können Sie hier gleich entnehmen, jedoch ist die Anmeldung über die Homepage unbedingt notwendig.

Link für den Infoabend: https://drs-de.zoom.us/j/65084114995?pwd=YWRodHVaQ1M0NHFlckl1a1FrZkFFdz09

 

Trauer-Begleitung ist ein Dienst, bei dem Menschen aus einer inneren Haltung heraus in Kontakt mit trauernden Menschen kommen. Viele erleben dieses Engagement als sinnstiftend und hilfreich für die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Ehrenamtliche bringen hierzu ihre eigene Lebenserfahrung wie berufliche Fähigkeiten mit ein. Sofern sie bereits im Kontext von Hospizbegleitung tätig sind, erweitern sich die entsprechenden Erfahrungen um die Begleitung von Sterbenden.

Das Qualifizierungsangebot wird mit den Teilnehmenden fachliche wie methodische Kompetenzen aufbauen und entwickeln, damit sie trauernde Angehörige im Rahmen ihrer Ehrenamtlichkeit begleiten können.

Ziele der Fortbildung sind:            

Fach- und Erfahrungswissen in Verbindung zu bringen mit Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung          

Kennenlernen methodischer und struktureller Ansätze der Trauerbegleitung     

Erlernen des Anwendens von Reflexion.

Auf diese Weise werden Kursteilnehmende für eine ehrenamtliche Tätigkeit gefördert (z.B. für die Trauerbegleitung in Hospizgruppen, bei Besuchsdiensten, bei der Begleitung von Trauergruppen, in Trauercafe´s usw.).

Das Qualifizierungsangebot orientiert sich an den Qualitätsstandards des Bundesverbandes Trauerbegleitung e.V. und umfasst die erforderlichen 80 Unterrichtseinheiten.

Die Ausbildung umfasst rund 7 Kurstage in Präsenzform sowie 5 digitale Kurseinheiten. Angezielt ist, dass Teilnehmende ab Februar in möglichen Einsatzbereichen von Trauerbegleitung hospitieren.

Die Teilnehmenden führen ein Kurstagebuch, in dem sie ihre Erfahrungen und eigenen Wahrnehmungen sammeln.

Die Teilnehmenden beschäftigen sich während der Kurszeit mit ausgewählter Fachliteratur und stellen eine Lesefrucht in einem internen Lektüre-Blog/-Chat vor.

Zwischen den Kursmodulen üben sich die Teilnehmenden im Rahmen der Möglichkeiten ehrenamtlicher Arbeit in die Intervision ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit ein.

Hybrides Lernformat: neben den Präsenzkurstagen ermöglichen digitale Module, sich von zuhause aus bestimmte Lerninhalte anzueignen über  Videokonferenzen und durch Nutzung von Lernmedien über die diözesane Lernplattform.

Lernformen:

Thematische Impulsreferate        

Fallbesprechungen

Gesprächsübungen

Übungen in Ritualen, Körperwahrnehmung und Achtsamkeit     

Einüben in die Anwendung imaginativer und kreativer Methoden   

selbstorganisiertes Lernen           

Praxisanwendungen in der Hospitation

einfache Intervisionsmethodik

 

Zu den Kosten: Eine Kostenübernahme oder -beteiligung sollte bei den Kirchengemeinden oder der Einrichtung, bei der das ehrenamtliche Engagement erfolgt (z. B. Hospiz) erfragt werden.

Zielgruppe:

ehrenamtlich engagierte Personen aus dem Bereich der Hospizarbeit, aus den diakonisch-caritativen Gruppen der Kirchengemeinden, die im Kontext der ehrenamtlichen Trauerbegleitung aktiv werden wollen.

 

Kursleitung: Karin Berhalter, Pastoralreferentin, Logotherapeutin, existenzanalytische Beraterin, Ausbildung in „Trauer erschließen“ und langjährig tätig in der Begleitung von Trauenden

Christoph Schmitt, Referent am Institut für Fort- und Weiterbildung, Arbeitsbereich Digitaler Lernraum

Referenten:

Referentinnen und Referenten aus den Arbeitsbereichen Pastoralpsychologie, Trauerbegleitung, Kommunikation.

Karin Berhalter, Pastoralreferentin, Logotherapeutin, existenzanalytische Beraterin, Ausbildung in „Trauer erschließen“ und langjährig tätig in der Begleitung von Trauenden

Dorothee Hampe , Diplomtheologin, Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Master of Counceling, zertifizierte Mediatorin (zlw Universität Stuttgart)

Dr. Ansgar Krimmer,  Dekanatsreferent, Ausbildung in Personzentrierter Kommunikation in Beratung und Seelsorge nach Carl Rogers (Institut für pastorale Bildung, Referat Pastoralpsychologie der Erzdiözese Freiburg), Weiterbildung in Personzentrierter Gesprächsführung nach Carl Rogers (Freiburg i.Br.)

Christoph Schmitt, Referent am Institut für Fort- und Weiterbildung, Arbeitsbereich Digitaler Lernraum

N.N.

Zielgruppe:
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen
Referent/-in:
Dorothee Hampe, Pastoralreferentin; Ehe-, Familien- und Lebensberaterin, Stuttgart
Leitung:
Christoph Schmitt, Diplom-Theologe, Institut für Fort- und Weiterbildung, Rottenburg
Zeit und Ort:

10.11.2021, 19.30 Uhr - 10.11.2021, 21.30 Uhr
Ort: Online per Videokonferenz

Kosten:
kostenfrei