Institut für Fort-und Weiterbildung

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Theologie im Zeichen der Pandemie

Die Corona-Pandemie rührt an die Basics des christlichen Glaubens. In dem vielfältigen Leid Trost zu schöpfen aus der Zusage der Gegenwart Gottes, mit Zuversicht um Schutz zu flehen – das wären die Wege, auf denen Gläubige ein solches Szenario zu bestehen hoffen.

Es zeigt sich aber, dass diese religiöse Haltung an Grenzen stößt. Heilung kommt aus den Laboren, in denen Wissenschaftler Impfstoffe entwickeln, nicht von Bittprozessionen. Und dass die Kirchen auf „große Worte“ verzichtet haben, zeigt an, dass die Religion sehr vorsichtig geworden sind, in dem Geschehen nach einem „höheren Sinn“ zu suchen.

Nun ist die Krise der Religion angesichts des Leids keine neue Erfahrung. In unserer geschichtlichen Situation jedoch, wo nicht nur das „Warum?“ ohne Gott scheint auskommen zu müssen, sondern auch das „Wie lange noch?“ in die Hand des Menschen gelegt scheint, stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des religiösen Glaubens mit neuer Dringlichkeit.

 

Gesprächspartner an unserm theologischen Vormittag ist der Fundamentaltheologe Prof Dr. Magnus Striet, der einen der wenigen Versuche vorgelegt hat, eine theologisch verantwortbare Haltung des Glaubens zur Pandemie-Situation zu formulieren.

 

Einige Tage vor der Veranstaltung gehen Ihnen die technischen Informationen zur Teilnahme am Online-Seminar zu.

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Gerne können Sie sich über freie Plätze telefonisch (07472 922-220) im Sekretariat erkundigen

Zielgruppe:
Hauptamtliche Pastorale Mitarbeiter/-innen, Dekanatsreferent/-innen
Referent/-in:
Prof. Dr. Magnus Striet, Freiburg/Br.
Leitung:
Prof. Dr. Thomas Fliethmann
Zeit und Ort:

01.12.2021, 09.00 Uhr - 01.12.2021, 12.30 Uhr
Ort: Online per Videokonferenz

Kosten:
kostenfrei