Institut für Fort-und Weiterbildung

 

T20018
Erhaltungsqualifikation

Rufen und Hören. Werkstatt zur Neubelebung unserer liturgischen Sprache

2. Theologisches Seminar der Region VII

Als Mensch sind wir nur Mensch, wenn wir eine Person sind (per-sonare = hindurchtönen). Doch wenn wir von Gott reden oder auch wenn wir öffentlich mit Gott reden, geraten wir schnell in eine scheinbar festgefügte Sprache: von archetypisch, archaisch, poetisch bis hin zu museal, historisch und schablonenhaft verkrustet.

Gemeinsam mit dem Dramaturg und Regisseur Dr. Bernward Konermann (www.gottesdienstwerkstatt.eu) wollen wir diese intimste Quelle unserer menschlichen Existenz neu beleben. Wir arbeiten an den Urformen von Beten und Verkünden und suchen nach zeitgemäßer und passender Umsetzung.

In einfachen Körperübungen für Stimme, Sprache und Geste erforschen wir unsere anthropologischen Wurzeln und den reichen Schatz unserer Traditionen. Wir erfahren uns als Jüngerinnen und Jünger Jesu Christi im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. „Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.“ (Mat 12,34)

Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin bringt bitte einen kurzen Lieblingstext aus der Bibel oder aus den liturgischen Texten für diesen Werkstatt-Tag mit. Mit Blick auf die reale Situation in unseren Kirchen und Gemeinden erstellen wir beispielhaft einzelne Werkstücke und überprüfen sie auf ihren Gehalt und ihre Wirkung. Vielleicht gelingt es uns, kleine neue Formen zu finden und uns gemeinsam neu von Gott herausfordern und herausrufen zu lassen (= ecclesia).

Zielgruppe:

Alle pastoralen Dienste der Dekanate Allgäu-Oberschwaben, Friedrichshafen

Referent/-in:
Dr. Bernward Konermann, Regiseur und Dramarturg, Göttingen
Leitung:
Prof. Dr. Thomas Fliethmann
Zeit und Ort:

05.11.2020, 09.30 Uhr - 05.11.2020, 17.00 Uhr
Ort: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Tagungshaus Weingarten

Kosten:
kostenfrei
Information:
Referat Theologie