27.10.2026

Prävention A2 Basisfortbildung - Cybergrooming – Erkennen, Verstehen, Handeln

27.10.2026 14:30 Uhr - 27.10.2026 17:30 Uhr

Anmeldeschluss: 27.09.2026

Online per Videokonferenz
26231
Referent/-in:
Simone Dinse de Salas, Fachreferentin für Digitalisierung, Religionspädagogische Koordinierungsstelle – HA IX - Schulen;
Katharina Haugwitz, Referentin für Medienpädagogik, Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Veranstaltungsort:
Online per Videokonferenz

Ihre Teilnahmegebühr:
0 €
Storno:
Bei Stornierung, werden die Gebühren auf Basis der Summe von Kursgebühren sowie Kost & Logis berechnet. Weitere Informationen zu den Stornierungsbedingungen und den anfallenden Gebühren finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Leitung:
Julia Hämmerle, Fortbildungsreferentin, Prävention, Seelsorgliche Gesprächsführung, Rottenburg

Cybergrooming ist eine spezifische Form sexualisierter Gewalt, bei der Täter:innen gezielt Kinder und Jugendliche über digitale Medien ansprechen, manipulieren und ausbeuten. Durch die Anonymität und die schnelle, grenzenlose Kommunikation in sozialen Netzwerken, Messengern oder Gaming-Plattformen sind die Hemmschwellen für Täter:innen niedrig – die Gefahren für Betroffene jedoch hoch. Schulen und pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, Cybergrooming frühzeitig zu erkennen, Betroffene zu schützen und präventiv zu handeln.

Zielgruppe: 
Religionslehrer:innen i.K., Mitarbeitende in den RPI und der RPK, Pastorale Dienste (ausschließlich im RU), Schuldekan:innen, Jugendreferent:innen, Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit

Inhalte

  • Cybergrooming: Definition und Erscheinungsformen
  • Abgrenzung zu anderen Formen digitaler Gewalt (z. B. Cybermobbing, Sextortion)
  • Täterstrategien und Opferverhalten
  • Rechtliche Aspekte
  • Prävention

Ziele

Die Teilnehmer:innen 

  • verstehen die Mechanismen von Cybergrooming und können Warnsignale erkennen
  • kennen rechtliche Rahmenbedingungen und Meldewege
  • entwickeln präventive Strategien für den Schulalltag (z. B. Medienkompetenz, Aufklärung)
  • lernen, wie sie im Verdachtsfall handeln
  • reflektieren die eigene Rolle und Grenzen im Umgang mit Betroffenen
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