Prävention A2 Basisfortbildung - Cybergrooming – Erkennen, Verstehen, Handeln
Anmeldeschluss: 27.09.2026
Katharina Haugwitz, Referentin für Medienpädagogik, Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart
| 0 € |
Cybergrooming ist eine spezifische Form sexualisierter Gewalt, bei der Täter:innen gezielt Kinder und Jugendliche über digitale Medien ansprechen, manipulieren und ausbeuten. Durch die Anonymität und die schnelle, grenzenlose Kommunikation in sozialen Netzwerken, Messengern oder Gaming-Plattformen sind die Hemmschwellen für Täter:innen niedrig – die Gefahren für Betroffene jedoch hoch. Schulen und pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, Cybergrooming frühzeitig zu erkennen, Betroffene zu schützen und präventiv zu handeln.
Zielgruppe:
Religionslehrer:innen i.K., Mitarbeitende in den RPI und der RPK, Pastorale Dienste (ausschließlich im RU), Schuldekan:innen, Jugendreferent:innen, Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit
Inhalte
- Cybergrooming: Definition und Erscheinungsformen
- Abgrenzung zu anderen Formen digitaler Gewalt (z. B. Cybermobbing, Sextortion)
- Täterstrategien und Opferverhalten
- Rechtliche Aspekte
- Prävention
Ziele
Die Teilnehmer:innen
- verstehen die Mechanismen von Cybergrooming und können Warnsignale erkennen
- kennen rechtliche Rahmenbedingungen und Meldewege
- entwickeln präventive Strategien für den Schulalltag (z. B. Medienkompetenz, Aufklärung)
- lernen, wie sie im Verdachtsfall handeln
- reflektieren die eigene Rolle und Grenzen im Umgang mit Betroffenen